Samstag 19. April 2008 von Rettungsdackel
Am Samstagnachmittag ereignete sich auf der B65 bei Barsinghausen in der Region Hannover ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sich ein Rettungswagen auf einer Einsatzfahrt überschlug und drei Besatzungsmitglieder verletzt wurden.Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer eines Renault Megane an der Ampelkreuzung zur L 392 grün und fuhr mit seinem PKW in den Kreuzungsbereich. Ihm wurde jedoch die Sicht nach links durch einen neben ihm wartenden Transporter mit Pferdeanhänger versperrt, er konnte so den von links kommenden Rettungswagen mit Blaulicht nicht erkennen. Auf der Kreuzung kam es dadurch dann zu dem schweren Zusammenstoß. Der PKW rammte in die Beifahrerseite des Rettungswagens, dessen Fahrer daraufhin die Kontrolle verlor. Der Rettungswagen riss eine Ampelanlage nieder und überschlug sich auf der Fahrbahn. Die drei Besatzungsmitglieder hatten aber noch Glück im Unglück und wurden nur leicht verletzt, Patienten waren nicht an Bord. Auch der PKW-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon.
Die Kreuzung musste für die umfangreichen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für längere Zeit voll gesperrt werden. Außerdem fiel nach dem schweren Unfall die komplette Ampelanlage aus, sodass die Polizei den Verkehr regeln musste.
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Samstag 12. April 2008 von Rettungsdackel
…Jahren wurde in meiner alten Firma das Koffersystem gegen das Rucksacksystem getauscht. wir hatten sehr viele Koffer im Lager stehen die man eigentlich nicht weiterverkaufen konnte. Also habe ich mir damals einen kleinen Ulmer-Koffer für 30€ gekauft. In den letzten 5 Jahren habe ich ihn mir immer mehr nach meinen Bedürfnissen zusammengestellt. Viele Handschuhe, Blutdruckmanschette, BZ-Messgerät, Verbandmaterial, Traubenzucker usw. Ich war aber schon immer ein Gegner von Sachen wie Medikamenten, Zugangssystemen, Intubationsbesteck oder Tuben. Das der Koffer seine Daseinsberechtigung hat, hat er schon mehrmals bewiesen. Mittlerweile habe ich schon 3x geplündert. Das letzte Mal im Herbst letzten Jahres als ich ein Vorstellungsgespräch auf Rügen hatte. Auf der Rückfahrt überschlug sich direkt vor mir ein Wohnwagengespann mit 4 Köpfiger Familie drin.
Nun heute habe ich schon wieder gebraucht. Ich bin gerade auf dem Nachhauseweg als sich auf der Gegenseite der Yorkstr ein Fahrradfahrer um einen Metallträger der S-Bahn Trasse wickelte. Profilierungssüchtig wie ich nun mal bin habe ich mal angehalten. Vorgefunden habe ich einen Mann, Mitte 30, nicht ansprechbar aber nach setzen eines kleinen Schmerzreizes und guten Zureden war er sehr schnell wieder klar. Aufgrund des Unfallmechanismus (mit dem Kopf direkt gegen den Träger, ohne Helm) konnte ich davon ausgehen das er schwere Kopfverletzungen hat. Auch das aus dem linken Ohr tretende Blut sprach dafür. Die Tupferprobe aber ergab keinen Liqouranteil. Das er stark alkoholisiert war konnte man aus 3m riechen. Außerdem klappte es mit der Verständigung nicht ganz so. Mein Polnisch ist nicht das beste. Gott sei Dank hielt gleich ein Auto mit Polnischen Kennzeichen (Neukölln eben) an und ich hatte jemanden zum übersetzten. Kopfschmerzen verneinte er (die kommen 100pro noch) Doppelbilder oder nen Drehschwindel hatte er auch nicht. Ein Bodycheck ergab keine weiteren Verletzungen. Nach dem Aufprall war das eher verwunderlich. Aber das wurde in dem Moment bestimmt massiv durch den Alkohol gedämpft.
Eine Behandlung durch den Rettungsdienst lehnte er strickt ab. Was ich hier in Berlin auch verstehen kann. Ich konnte ihn aber überreden sich trotzdem ins KH fahren zu lassen. Der Übersetzter übernahm das gern. Und ins KH Urban ist es nicht weit gewesen. Ich habe ihm noch mit auf dem Weg gegeben bei der kleinsten Veränderung sofort die 112 anzurufen. Wohl war mir dabei nicht. Aber wahrscheinlich war er schneller im KH als ein RTW da gewesen wäre. Ich habe ihm noch ein paar Kompressen mitgegeben und ab ging er…
Ich bin doch so ein Held oder…
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Freitag 14. März 2008 von Rettungsdackel
Am gestrigen Morgen geschah in Darmstadt eine schwerer Verkehrsunfall als ein 41 Jahre alter Mann versuchte den Cityring zu überqueren. Der 20 Jahre alte Fahrer eines KTW des Arbeiter Samariter Bund versuchte noch auszuweichen erfasste aber den Fussgänger und schleuderte ihn neun Meter weit durch die Luft. Dabei erlitt das Opfer schwere Verletzungen und wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in die nächste Klinik gebracht
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